Mit Fakten und Bedürfnissen beginnen
Visp wird älter – wie viele Gemeinden in der Schweiz. Statt mit einem fertigen Angebot zu starten, liess die Gemeinde zuerst die Situation und die Bedürfnisse der Bevölkerung untersuchen. Diese Grundlage machte sichtbar, wo bestehende Angebote tragen und wo neue Massnahmen nötig sind.
Eine Spurgruppe nahe an der Bevölkerung
Eine kleine Gruppe aus engagierten Personen 60+ und externer Projektleitung entwickelte die Erkenntnisse weiter. Die Spurgruppe strukturierte Bedürfnisse, prüfte Ideen und formulierte einen Aktionsplan mit konkreten Massnahmen. pluma führte den Prozess, sicherte die Übergaben und hielt Bevölkerung, Verwaltung und Politik miteinander im Gespräch.


Vom Aktionsplan in die Umsetzung
Partizipation endete nicht mit einem Bericht. Für die Umsetzung entstand eine Betriebsgruppe mit sechs Ressorts – von Gastronomie und Personal bis Kommunikation und Technik. Freiwillig Engagierte übernahmen Verantwortung und entwickelten das Angebot selbst weiter.
Das sichtbare Resultat
Am 7. Oktober 2025 öffnete das Generationen-Café «vispträff zur Mühle» seine Türen. Der zentral gelegene Begegnungsort zeigt, was Generationenarbeit leisten kann, wenn Analyse, Beteiligung, politische Verantwortung und Betrieb von Beginn an verbunden werden.
Aus Betroffenen werden Beteiligte – und aus einem Aktionsplan wird ein Angebot, das im Alltag lebt.
Was andere Gemeinden mitnehmen können
- Mit einer belastbaren Analyse statt mit Einzelmeinungen starten.
- Die Zielgruppe früh und verbindlich in die Entwicklung einbeziehen.
- Politische Verantwortung und operative Rollen klar trennen.
- Schon im Aktionsplan definieren, wie erste Angebote umgesetzt werden.
Ein ähnliches Vorhaben?
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